JUNGEStheaterKEN

Kantonsschule Enge Zürich

Wir sind immer noch da!

Am 17. Juni 2021 ab 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr werden wir mit unserer
Produktion 
Anti-gone Premiere feiern. Als Hörspiel. Im alten Krematorium Sihlfeld.

Antigone begräbt ihren Bruder Polyneikes, obwohl der herrschende König in Theben, Kreon, ein Gesetz erlassen hat, das dies verbietet. Sie wird dafürzum Tode verurteilt. Staatsräson gegen Familienliebe. Ganz einfach. Heute würde so was ja sicher nicht mehr passieren. Oder?

 Wer war diese Antigone überhaupt? Eine Rebellin? Eine Widerstandskämpferin? Eine verwöhnte Tochter aus gutem Hause? Wer hatte Recht? Kreon oder Antigone? Ist das überhaupt noch wichtig, nach all den Jahren? Wofür würde Antigone denn heute kämpfen? Ist das Schicksal noch immer unerbittlich, oder kann ich es selbst in die Hand nehmen? Was ist der Preis für Widerstand? Sollen wir diese Geschichte denn überhaupt noch erzählen?Und: Was hat das alles mit mir zu tun?

Noah Sas,  Anna Vermeul, Marta Faria Loureiro, Gina Wintsch, Alba Tramacere, Tenzin Delvai, Ella Karlsson, Jonathan Kemper, Sakura Wong und Salome Rensch widmen sich mit schonungsloser Ehrlichkeit diesen Fragen und untersuchen die Geschichte von Antigone von damals aus einer heutigen, aus ihrer eigenen Perspektive. Spielleitung und Hörspielfassung: Fiona Schreier und Mikki Levy.


!! Aufgrund coronabedingter Auflagen ist die maximale Besucherzahl auf 100 Personen beschränkt. Bitte melden Sie sich für das contact tracing unter info@jungestheaterken.ch mit der Angabe Ihres Namens, der PLZ, Tel.Nr. und email-Adresse an. Danke für das Verständnis.

Während des gesamten Aufenthalts im Gebäude besteht Maskenpflicht. Das gesamte Schutzkonzept findet sich hier.



 


 



 







 














 



Kleider machen Leute oder Sallys Fall

In unserem neuen Stück „Kleider machen Leute oder Sallys Fall“ beschäftigen wir uns mit Identitäten. Wie können junge Menschen in der heutige Gesellschaft bestehen, wenn sie nicht öffentlich sicht - bzw. hörbar sind? Wie ist es möglich, sich in Grauzonen zu bewegen, wo doch alles, so scheint es uns jedenfalls, schwarz oder weiß ist. Ist es heute überhaupt noch möglich, zu sein wer man ist? 
In „Kleider machen Leute“ wird der Schneider Strapinski von der Gesellschaft zu einem Grafen deklariert, nur wegen seines Äußeren. Die Gesellschaft erhofft sich natürlich, irgendwann daraus einen Profit zu erzielen. Als die Wahrheit ans Licht kommt, wird er prompt fallengelassen. 
Die Choreographin Sonja Rocha wird mit dem Komponisten Roman Glaser und den Jugendlichen diese Geschichte musikalisch-tänzerisch erforschen.
Dagegen setzen wir eine heutige Geschichte. Ein junges Mädchen entscheidet nicht mehr die zu sein, die sie eigentlich ist. Nämlich die Tochter einer Berner Schneiderin, die ihrer Herkunft wegen immer gehänselt wurde. Sie will hoch hinaus. Und daran arbeitet sie als gewiefte Hochstaplerin vom ersten Tag an in ihrer neuen Klasse in Zürich. 
Einfach ist das natürlich nicht. Denn wie verkauft man sich in Zeiten der schnellen Verführung, wenn man ein Nobody ist? Wie geht man um, mit dem Widerspruch, in dem sich alle befinden, zwischen Kuba Urlaub und Klimaerwärmung? Zwischen „Instagram“ und noch cooler als die etablierten Social Media zu sein.
Sally Gold (eigentlich Susi Büttikofer) gründet auf dem Höhepunkt ihrer „Karriere“ die Organisation „Leute machen Kleider“. Dass sie dafür Geld braucht, ist für sie kein Hinderungsgrund. Sie hat ja jetzt viele Freunde. Noch.


Unterstützen Sie uns!

Werden Sie Mitglied im VereinHelfen Sie uns als Donateurin oder Sponsor!